Mantikerin

Orakel, Astrologie, Symbole

Waagschalen der Gerechtigkeit

20. September 2019
von Tarotwissen
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Die Waagschalen der Gerechtigkeit — Tarotlegung zur Tag- und Nachtgleich

Sep­tem­ber­zeit-Waa­ge­zeit: Der Früh­herbst hält Einzug ins Land und spä­te­stens zur Tag-und-Nacht­gleiche — wenn selbst die Natur auf Gleich­stand schaltet — gilt es auch per­sön­lich Bilanz zu ziehen: Ob für die Ent­wick­lung des aktu­ellen Jahres oder für das Leben im All­ge­meinen.

Diese Ver­sion der Gerech­tig­keit stammt aus dem RWS-Bor­der­les­starot, das Teil der Public Domain ist

In ihrem üppige Stan­dard­werk „Tarot­weis­heiten“ stellt die ame­ri­ka­ni­sche Tarot-Expertin Rachel Pol­lack eine „Gerechtigkeits“-Legung vor, die ich etwas abge­än­dert habe. Sie ori­en­tiert sich an der Waite-Smith Vari­ante des Trumpfs und wird in Form der dort abge­bil­deten Waage aus­ge­legt. Die Posi­tionen lauten wie folgt:

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18. September 2019
von Tarotwissen
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Kabbala und Tarot — der Lebensbaum als Legesystem

Wer sich ein­ge­hender mit Tarot beschäf­tigt, wird früher oder später über die Kab­bala, die mysti­sche Geheim­lehre des Juden­tums, stol­pern. Denn seit der fran­zö­si­sche Okkul­tist Court de Gébelin zum ersten Mal Ende des 18. Jhds. auf mög­liche Zusam­men­hänge der 22 Trümpfe mit den 22 hebräi­schen Buch­staben hin­wies, wird sich um eine per­fekte Zusam­men­füh­rung der beiden Systeme bemüht. Ob dies je gelingen wird, sei dahin gestellt. Jedoch hilft Basis­wissen über diese Dis­zi­plin auf jeden Fall, tiefer in die Sym­bolik der Karten Waite-Smiths und Crowley-Harris’ ein­zu­steigen. Beide Decks ent­sprangen näm­lich der Phi­lo­so­phie des eso­te­ri­schen Ordens „Golden Dawn“, der um 1900 die Ver­bin­dung von Kab­bala und Tarot quasi zum Dogma erhob.

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14. September 2019
von Tarotwissen
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Vollmond in Fische — Unterscheide zwischen Schein und Sein

Meine Gedanken zu Vollmond in Fische, 15.08.2019, 14.09.2019, 06:32 Uhr

Kurz vor der Tag-und-Nacht­gleiche, die den Herbst ein­läutet, lassen es die Pla­neten noch einmal ordent­lich kra­chen. Dafür haben sich viele von ihnen im Zei­chen Jung­frau und Fische ein­ge­funden. Das Party-Motto lautet: „Wie finde ich zur Balance zwi­schen meiner Sehn­sucht nach einem spi­ri­tu­ellen All-Eins-Gefühl und meinem Willen, mich im Hier und Jetzt zu prä­sen­tieren und Erfolge zu feiern?“ Davon ist nicht nur deine Hoff­nung betroffen, den Job end­lich zur Beru­fung zu machen. Ins­be­son­dere deine pri­vaten und geschäft­li­chen Part­ner­schaften stehen auf dem Prüf­stand. Wei­ter­lesen →

8. September 2019
von Tarotwissen
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Vollmond in Skorpion — Mut zum persönlichen Glaubensbekenntnis

Meine Gedanken zu Voll­mond im Skor­pion 18.05.2019, 23:11 Uhr 

Wie schon der Mai-Neu­mond wird der Skor­pion-Voll­mond stark vom Pla­neten Jupiter und seinen Themen beein­flusst. Die Zeit ist gekommen, nicht mehr im stillen Käm­mer­lein über deine Prin­zi­pien nach­zu­denken. Wenn du jetzt den Mut fin­dest, offen zu deinem per­sön­li­chen Glau­bens­be­kenntnis zu stehen, wird das in den kom­menden Monaten erheb­lich zum Ausbau deines Selbst­be­wusst­seins bei­tragen. Die Ver­bin­dung mit Gleich­ge­sinnten unter­stützt dich dabei ebenso wie dein Enga­ge­ment für gesell­schaft­liche Werte und alle Formen von Grup­pen­ar­beit. Wäh­rend es in den letzten Wochen eher um beruf­liche Ziele ging, rückt nun das Thema Liebe wieder in den Vor­der­grund. Der hoch sen­sible Krebs-Mars kann dir Wei­ter­lesen →

19. August 2019
von Tarotwissen
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Tarotschule mit Kirsten Buchholzer — Teil 2: Die Kunst der richtigen Fragestellung

Im Teil 1 meiner unre­gel­mä­ßigen Tarot­schule liest du, wie du das rich­tige Deck anschaffst. Heute weihe ich dich in die durchaus nicht ein­fache Kunst der Fra­gen­for­mu­lie­rung ein. Die Texte meiner Tarot­schule basieren auf dem Tarot­kurs Basis­wissen der Man­tiker.

Nicht vielen Tarot-Inter­es­sierten ist bekannt, dass der berühmte Okkul­tist Alei­ster Crowley neben zahl­rei­chen eso­te­ri­schen Schriften, auch viele Gedichte und Dramen hin­ter­lassen hat. Zwar fand der Schöpfer des Thoth Tarot für seine schön­gei­stigen Werke nie die ersehnte Aner­ken­nung, doch sind sie für Kar­ten­leger lehr­reich. In einem seiner Dramen berichtet er bei­spiels­weise von einer amü­santen Situa­tion:

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