Jahresorakel 2026 Teil2

Dein persönliches Jahresorakel – Teil 2: Die 12-Monate-Projektion

Wenn du dir einen klaren Leit­faden wünschst, wie du deine eigene Jah­res­le­gung — dein Jah­res­orakel 2026 — gestalten kannst – egal ob mit Tarot, Lenor­mand, Runen oder anderen Tools – dann fin­dest du hier den idealen Ein­stieg. Dieser Drei­teiler führt dich Schritt für Schritt durch die Methode, die ich jedes Jahr nutze, um mein neues Jahr zu ora­keln. Ich möchte hier bei der groß­ar­tigen Bene­bell Wen bedanken, die mir mit ihren Ideen reich­lich Inspi­ra­tion für mein per­sön­li­ches Ritual gelie­fert hat. Wenn du eine aus­führ­li­chere Anlei­tung wünscht, kannst du dir auch das Video ansehen, das ich dazu gemacht habe.

Im ersten Teil hast du viel über dein Jah­res­thema gelernt. Im zweiten Teil widmen wir uns nun der 12-Monate-Pro­jek­tion – einer äußerst klaren, wir­kungs­vollen Methode, die Bene­bell Wen nutzt und die sich her­vor­ra­gend eignet, um Monat für Monat Ori­en­tie­rung zu haben. Sie lässt sich mit Tarot, Lenor­mand, Runen oder klas­si­schen Ora­kel­karten durch­führen und ist deut­lich ein­fa­cher auf­ge­baut als ein tra­di­tio­neller Jahreskreis.

1. Warum die 12-Monate-Projektion so kraftvoll ist

Die Pro­jek­tion ist ideal für alle, die:

  • eine klare Struktur über das Jahr hinweg möchten,
  • Karten und astro­lo­gi­sche Impulse ver­binden wollen,
  • oder eine Alter­na­tive zum kom­ple­xeren Jah­res­kreis suchen.

Sie funk­tio­niert wun­derbar als Haupt­jah­res­le­gung, aber auch als Geburts­tags­le­gung, wenn du nahe an deinem Geburtstag einen Neu­start wünschst. Viele nutzen den Jah­res­kreis Anfang Januar und diese Pro­jek­tion zusätz­lich zum Geburtstag, da sie unab­hängig von astro­lo­gi­schen Zuord­nungen bleibt und ein­fach zu deuten ist.

2. Die Methode: 12 Karten – 4 Quartale – 1 Jahresblick

Die Pro­jek­tion ist leicht umzu­setzen und gleich­zeitig erstaun­lich präzise.

So gehst du vor:

  1. Ziehe 12 Karten aus dem Deck deiner Wahl.
  2. Lege sie in vier Gruppen zu je drei Karten:
    • Januar–März
    • April–Juni
    • Juli–September
    • Oktober–Dezember
  3. Decke die Karten erst ganz am Ende auf, wenn alle 12 bereits liegen.

Dieser letzte Punkt ist wichtig:
Wenn du Karten ein­zeln auf­deckst, deu­test du unter­be­wusst beim Ziehen bereits mit. Beim geschlos­senen Aus­legen bleibt die Legung neu­tral – und du kannst später das gesamte Bild auf einen Blick erfassen.

3. Wie du die Projektion deutest

Wenn alle Karten offen liegen, erhältst du ein klares Bild:

  • Wie startet das Jahr?
  • Wo liegen Wendepunkte?
  • Welche Themen tau­chen wie­der­holt auf?
  • Welche Monate wirken ruhig, welche intensiv?

Du kannst Ele­mente, Farben, Häu­fig­keit bestimmter Sym­bole und die Dynamik zwi­schen den Quar­talen betrachten. Die Deu­tung ist intuitiv und lässt Raum für deine per­sön­liche Lesart.

Optional: zusätzliche Impulse

Viele Men­schen ergänzen die 12 Karten um:

  • Runen
  • Astro­lo­gie­würfel
  • kleine Sym­bole (z. B. aus Sets wie von Carrie Paris)
  • ein Power-Symbol pro Quartal

Diese zusätz­li­chen Marker helfen, Ten­denzen zu ver­tiefen und Schwer­punkte klarer zu sehen.

4. Fotografiere deine Legung – dein Jahreskompass

Mach unbe­dingt ein Foto deiner aus­ge­legten 12-Monate-Pro­jek­tion.
Du kannst es:

  • digital ablegen,
  • in dein Rau­n­achts­ta­ge­buch einfügen,
  • in einen per­sön­li­chen Jah­res­ka­lender übertragen
  • oder in einer App wie Ever­note strukturieren.

Wichtig ist, dass du es griff­be­reit hast, sobald ein neuer Monat oder ein neues Quartal beginnt.

5. Die Quintessenz des Jahres – und der Quartale

Wenn du mit Tarot arbei­test, lohnt es sich, zusätz­lich die Quint­essenz zu berechnen:

  • einmal für alle 12 Karten zusammen (Jah­res­quint­essenz),
  • und einmal pro Quartal.

Das ergibt vier zusätz­liche Hinweise:

  • Wie wirkt das Jahr im Gesamten?
  • Welche Grund­stim­mung prägt jedes Quartal?
  • Wo liegen die „Knoten“ oder Entwicklungssprünge?

Diese Methode ver­bindet Struktur und Intui­tion auf beson­ders ele­gante Weise.

6. Astrologische Einflüsse integrieren

Du kannst die Pro­jek­tion mit astro­lo­gi­schen Daten anrei­chern. Beispiel:

  • wich­tige Tran­site (z. B. Neptun in Widder, Saturn–Neptun-Konjunktionen),
  • per­sön­liche Geburts­tags- oder Progressionsdaten,
  • Neu­monde und Voll­monde je nach Zeichenzugehörigkeit.

So ent­steht ein Jah­res­kom­pass, der sym­bo­li­sche und astro­lo­gi­sche Ebenen mit­ein­ander verbindet.

7. Rückschau – und warum sie unverzichtbar ist

Der Schlüssel zum Lernen liegt in der Refle­xion.

Am Ende jedes Quar­tals soll­test du:

  1. deine Pro­jek­tion aufschlagen,
  2. notieren, was ein­ge­treten oder anders ver­laufen ist,
  3. fest­halten, welche Muster du erkannt hast.

So baut sich über meh­rere Jahre hinweg ein per­sön­li­ches Ora­kel­ar­chiv auf, das dich in deiner Deu­tungs­praxis enorm stärkt.

8. Kombination mit Raunachtskarten

Wenn du in der Win­ter­zeit Rau­n­achts­karten ziehst, kannst du die Monats­karten deiner Pro­jek­tion wun­derbar damit verbinden:

  • Was sagt das Kollektiv?
  • Was sagt deine per­sön­liche Karte?
  • Ergänzen sich beide?
  • Wo ent­steht Span­nung oder Klarheit?

Oft zeigt sich darin ein fas­zi­nie­render Dialog zwi­schen per­sön­li­chem und kol­lek­tivem Jahresfluss.

9. Einfache, klare, wirksame Methode

Die 12-Monate-Pro­jek­tion ist:

  • leicht zu lernen,
  • variabel kom­bi­nierbar,
  • schnell durch­führbar,
  • und den­noch unglaub­lich tief.

Im Ver­gleich zum klas­si­schen Jah­res­kreis ist sie weniger kom­plex und daher ideal für alle, die eine über­sicht­liche, klare und intui­tive Jah­res­le­gung wünschen.

Was du heute gelernt hast

Du weißt nun:

  • wie du die 12-Monate-Pro­jek­tion legst,
  • wie du sie deutest,
  • wie du zusätz­liche Werk­zeuge integrierst,
  • wie du Quint­essenzen berechnest,
  • und wie du astro­lo­gi­sche Impulse einbindest.

Im dritten Teil dieses Drei­tei­lers widmen wir uns dann der Sechs-Punkte-Offen­ba­rung, also den sechs Lebens­be­rei­chen, die dein per­sön­li­ches Jah­res­profil ver­voll­stän­digen – sowie dem Power­wort, das dich durch die näch­sten zwölf Monate begleitet.

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